Fusionen und Übernahmen sind uralte Strategien, um das Unternehmen zu vergrößern oder die Konkurrenz auszuschalten. Der CFO sitzt in der Regel auf dem Fahrersitz und bestimmt mit seinen finanziellen Überlegungen, wie das Unternehmen vorgeht. Der Rest der Organisation besteht aus unterstützenden Akteuren. Sie werden in verschiedenen Stadien der Transaktion in den M&A-Deal Room geholt, um bei der Erstellung von Prognosen zu helfen und zu überlegen, wie das neue Unternehmen in den Konzern integriert werden kann. Wenn die Entscheidungsträger nicht über gute, qualitativ hochwertige Daten verfügen, auf die sie sich während des gesamten Prozesses und danach verlassen können, wird es zu Problemen kommen. Das ist einer der Gründe, warum so viele M&A-Transaktionen nicht so erfolgreich sind, wie ihre Befürworter gehofft hatten.
Stammdatenmanagement kann also in der heutigen M&A-Umgebung kein nachträglicher Gedanke sein. Daten sind ein wichtiger Unternehmenswert. Sie müssen ordnungsgemäß verwaltet und als wichtiger Teil der Unternehmensstrategie betrachtet werden. Diese Bedeutung steigt um ein Vielfaches, wenn es sich um eine Initiative zur Umgestaltung des Unternehmens handelt, wie z.B. eine ERP-Implementierung im Anschluss an eine M&A-Transaktion.

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